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DAS GARNELEN-LEXIKON

Garnelen Wiki

Von Amano bis Zucht: die wichtigsten Begriffe zur Garnelenhaltung, einfach erklärt. Zu jedem Thema findest du einen passenden Ratgeber zum Weiterlesen.

25 Begriffe

A

Amano-Garnelen

Garnelen der Art Caridina multidentata. Erwachsene Tiere leben im Süßwasser; ihre Larven benötigen für die Entwicklung salzhaltiges Wasser.

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Anubias

Langsam wachsende Aufsitzerpflanze. Ihr Rhizom wird auf Holz oder Stein befestigt und sollte nicht im Bodengrund vergraben werden.

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Aufzucht

Die Pflege junger Garnelen nach dem Schlupf. Ein eingefahrenes Becken mit Biofilm, Verstecken und einem geschützten Filtereinlass bietet gute Voraussetzungen.

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B

Biofilm

Ein dünner Belag aus Mikroorganismen auf Pflanzen, Holz und anderen Oberflächen. Garnelen weiden ihn ab; besonders Jungtiere nutzen ihn als Nahrungsquelle.

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Bodengrund

Das Material auf dem Aquarienboden. Sand und Kies bilden eine Grundlage für die Einrichtung; aktiver Soil kann die Wasserwerte beeinflussen.

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C

Caridina

Eine Gattung von Süßwassergarnelen, zu der unter anderem Amano-Garnelen gehören. Die Ansprüche an Wasser und Fortpflanzung unterscheiden sich je nach Art.

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E

Einlaufphase

Die Zeit, in der sich ein neues Aquarium biologisch stabilisiert. Vor dem Besatz sollten die Wasserwerte geprüft werden; eine feste Zahl an Tagen allein genügt nicht.

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F

Fächergarnelen

Garnelen, die mit fächerförmigen Borsten feine Nahrungsteilchen aus dem Wasser filtern. Sie benötigen passende Strömung und ausreichend geeignetes Futter.

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Futter

Garnelen fressen unter anderem Aufwuchs und geeignete pflanzliche oder tierische Nahrung. Zusatzfutter wird sparsam dosiert, damit Reste das Wasser nicht unnötig belasten.

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G

Gesamthärte (GH)

Ein Maß für die im Wasser gelösten Calcium- und Magnesiumionen. Der passende Bereich hängt von der gehaltenen Garnelenart ab.

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H

Häutung

Garnelen streifen ihren alten Panzer ab, um zu wachsen. Nach der Häutung sind sie besonders verletzlich und brauchen sichere Rückzugsorte.

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J

Junggarnelen

Der Nachwuchs von Garnelen. Bei Neocaridina schlüpfen fertig entwickelte kleine Garnelen; andere Arten durchlaufen zunächst Larvenstadien.

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K

Karbonathärte (KH)

Ein Aquarienmesswert für das Säurebindungsvermögen des Wassers. Er hilft bei der Beurteilung der Pufferung des pH-Wertes.

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Kreuzung

Die Fortpflanzung zwischen kompatiblen Garnelen. Verschiedene Farblinien derselben Art können sich vermischen; bei der Zucht sollte die genaue Art bekannt sein.

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L

Laub

Geeignete, unbelastete Blätter dienen als Einrichtung und Oberfläche für Biofilm. Sie werden langsam abgebaut und von Garnelen abgeweidet.

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N

Nano-Aquarium

Ein kleines Aquarium. Wegen des geringen Wasservolumens können sich Temperatur und Wasserwerte schneller verändern; stabiler Betrieb ist besonders wichtig.

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Neocaridina

Eine Garnelengattung, zu der die verbreitete Neocaridina davidi mit vielen Farbzuchten gehört. Viele dieser Zuchtformen vermehren sich vollständig im Süßwasser.

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Nitrit

Eine Stickstoffverbindung, die im biologischen Abbau entstehen kann. Ein messbarer Anstieg ist ein Warnsignal und sollte vor dem Besatz beziehungsweise bei Problemen geprüft werden.

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O

Osmosewasser

Durch Umkehrosmose weitgehend von gelösten Stoffen befreites Wasser. Für die Garnelenhaltung wird es je nach Art gezielt mit geeigneten Mineralsalzen aufbereitet.

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P

pH-Wert

Ein Maß dafür, wie sauer oder basisch Wasser ist. Garnelenarten benötigen unterschiedliche Bereiche; stabile, passende Bedingungen sind entscheidend.

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Planarien

Plattwürmer, die im Aquarium auftreten können. Nicht jeder sichtbare Wurm ist eine Planarie; eine sichere Bestimmung sollte einer Behandlung vorausgehen.

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S

Seemandelbaumblätter

Getrocknete Blätter des Seemandelbaums. Sie geben beim Abbau Gerbstoffe ab und bieten Garnelen zusätzliche Oberflächen zum Abweiden.

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V

Vergesellschaftung

Die gemeinsame Haltung verschiedener Tiere. Auch kleine Fische können Junggarnelen fressen; ein eigenes Garnelenbecken erleichtert die gezielte Aufzucht.

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W

Wasserwechsel

Der regelmäßige Austausch eines Teils des Aquarienwassers. Neues Wasser sollte hinsichtlich Temperatur und Zusammensetzung zum Becken passen.

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Z

Zucht

Die gezielte Vermehrung von Garnelen. Neben der Aufzucht gehören auch die Auswahl von Zuchttieren und die Trennung gewünschter Farblinien dazu.

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